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ANDY WARHOL: POP ARTIST

Ja, Andy Warhol war ein Pop Artist. Einer der ersten aber nicht einzigen, der der zunächst als trivialen Kunst verschmähten Bewegung ein Standing, einen Namen und der Oberfläche eine Tiefe verpasste. Seine rund 100 Druckgrafiken und Leinwandarbeiten werden in der ersten Hälfte von 2014 nun in der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen gezeigt.

Von den Massenmedien in der Alltagskultur inspiriert, prägte Warhol neben Roy Lichtenstein (welcher sich auf sequenzielle Kunst, auch Comics genannt, spezialisierte) das Kunstverständnis in den 1960er Jahren in dem er Alltägliches, wie die jetzt berühmten Campbell’s Suppendosen, grafisch inszenierte. Auch vor Weltstar Marilyn Monroe machte er nicht Halt und setzte ihr Gesicht in vier verschiedenen Farben auf seine Siebdrucke. Selbst den Tod John F. Kennedys thematisierte er in seinen Werken.

Ikonische Arbeiten wie “Electric-Chair”, “Campbell’s Soup”, Platten- und Buchcover sowie originale Drehbücher werden innerhalb der Ausstellung “ANDY WAHRHOL Pop Artist” gezeigt. Die Anfang der 70er aufgenommenen Fotografien von Leo Weisse lassen ebenfalls das selbstdarstellerische Wesen Warhols greifbar werden, der ihn auf der Promotionstour für seinen Film “Trash” durch Deutschland begleitete.

Die Ausstellung findet vom 19. Januar bis 18. Mai 2014 in der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen statt.

 

Text: Deborah Landshut

© Thomas Hoepker, Andy WARHOL in his “Factory” at Union Square, New York City/USA, 1981 © Thomas Hoepker/Magnum Photos // Leo Weisse, Jane Forth, Paul Morrissey und Andy Warhol vor dem TRASH-Filmplakat, München, 1971, Edition Leo Weisse © Galerie Krätz/ 2012 // Leo Weisse, Andy Warhol und Joe Dallesandro vor Warhols Gemälde „100 Campbell´s Soup Cans“ (1962), Hessisches Landesmuseum, Darmstadt, 1971, Edition Leo Weisse © Galerie Krätz/ 2012.

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