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INTERVIEW: ALEXA FESER – AUS DER SEELE AUF DIE BÜHNE

Alexa Feser hat schon früh mit der Musik angefangen. Seit ihrem fünften Lebensjahr hatte sie Klavierunterricht, das Singen aber hat sie sich selbst beigebracht. Seit neun Jahren lebt die gebürtige Wiesbadenerin in Berlin, ihr gerade erschienenes, erstes Album „Gold von Morgen“ hat sie in Hamburg aufgenommen und in ganz Deutschland ist sie nun unterwegs. Wir haben uns mit Alexa Feser über ihre Songs, Konkurrenzdenken in der Musikbranche und über das Leben unterhalten.

TEASER Magazine: Sicherlich ist Musik ein großer Teil deines Lebens – hörst du sie auch viel? Läuft bei dir Zuhause den ganzen Tag Musik, welche, eventuell auch mal deine?

Alexa Feser: Ich höre alles durcheinander. Je nachdem, in was für einer Stimmung ich gerade bin. Momentan öfter mal Hozier, Tove Lo, Florence And The Machine und den Interstellar Soundtrack von Hans Zimmer – und zwischendurch immer mal Prince. Meine eigene Musik höre ich nicht zu Hause. Die spiele ich ja live und an der will ich schließlich noch lange Spaß haben.

 TEASER Magazine: Woher nimmst du die Inspiration für deine selbst geschriebenen Songs? Ist das echte Leben als Inspirations- und Erfahrungsquelle wichtig?

 Alexa Feser: Meine Songs sind sehr persönlich. Ich finde zwar, dass man als Songschreiber auch mal in eine Rolle schlüpfen darf, aber ich erlebe momentan so viel, dass ich das gar nicht muss. Meine Songs schreibe ich alle selbst zusammen mit Steve van Velvet. Wir haben beide ein Vetorecht und daher gibt es keinen Ton und kein Wort auf dem Album, auf das wir uns nicht  beide einigen konnten. Ich denke, das kommt den Songs zu Gute.

 Alexa_Feser_GOLD_VON_MORGENTEASER Magazine: Viele deutsche Musiker singen auf Englisch. Wieso singst du auf Deutsch?

 Alexa Feser: Ich finde diese Frage im Jahr 2015 merkwürdig. Ich persönlich kenne eigentlich kaum einen deutschen Künstler mehr, der Englisch singt. Das ist eine schöne Entwicklung und ich freue mich, dass wir nun endlich eine eigene musikalische Identität gefunden haben. Das Ende der kulturellen Besatzungszone

TEASER Magazine: Über ein Jahr lang hast du als Flugbegleiterin gearbeitet und bestimmt die schönsten Orte sehen können, kam dir da nicht der Gedanke mal irgendwo zu bleiben, wo es dir gefallen hat? An welchem Ort könntest du dich niederlassen? Oder würdest du Deutschland niemals verlassen wollen?

 Alexa Feser: Ich habe viele schöne Orte gesehen. Als Flugbegleiterin hat man aber oft nur kurze Aufenthalte und gar nicht die Möglichkeit, wirklich Sightseeing zu machen. Lissabon und Amsterdam sind mir aber als besonders schön und freundlich in Erinnerung geblieben. Deutschland würde ich trotzdem nicht verlassen wollen. Ich arbeite mit der deutschen Sprache, habe hier meine Freunde und fühle mich total wohl in meinem Heimatland.

 TEASER Magazine: Im März trittst du für Deutschland an und nimmst gemeinsam unter anderem mit Mrs. Greenbird und Laing an der ARD-Show „Unser Star für Österreich“ teil, in der der deutsche Beitrag zum Eurovision Songcontest 2015 in Wien ausgewählt wird. Was denkst du über deine Mitbewerberinnen? Siehst du jemanden als Konkurrenz oder seid ihr alle viel zu unterschiedlich?

 Alexa Feser: Viel zu unterschiedlich ist ein gutes Fazit. Ich denke auch, dass man keine direkten Vergleiche anstellen kann. Wer an dem Abend ein bisschen mehr Glück als die Anderen haben wird, ist vielleicht von der Tagesform abhängig. Wir sind ja alle Kollegen. Da gibt es keinen Neid oder Missgunst und vor allem kein Wettbewerb.

 TEASER Magazine: Was wünscht du dir für die Zukunft, wie sollte sie im besten Falle aussehen?

 Alexa Feser: Ich möchte gesund bleiben, so wie wahrscheinlich jeder andere Mensch auch und weiterhin Musik machen und live auftreten können. Das macht mir momentan am allermeisten Spaß.

 TEASER Magazine: Dann wünschen wir dir auf jeden Fall eine erfolgreiche Tour und viel Erfolg bei deinem Auftritt im März in der ARD-Show. Unsere Daumen sind gedrückt!

Interview: Paulina Wohlert & Vanessa Gobert

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