TeaserMagazienTateBritain CONCEPTUAL ART IN BRITAIN

ART #TBT: THE HISTORY OF TATE BRITAIN

Happy Birthday Tate Britain! Am 21. Juli 1897 wurde das wegweisende Museum nämlich eröffnet und zieht bis heute kunstbegeisterte Besucher in seinen Bann. Hier treffen klassische Malerei auf die Kunst der Gegenwart und schaffen einen kulturellen Treffpunkt, der die Sinne bereichert. Wie alles begann und welche Ausstellungen sich gerade lohnen wissen wir…

Das neoklassizistische Gebäude an der Themse wurde von dem englischen Architekten Sidney R. J. Smith gebaut und am am 21. Juli 1897 von Edward Prince of Wales eröffnet. Ursprünglich sollte sich die Sammlung auf britische Künstler beschränken, die nach 1790 geboren wurden. Doch Schenkungen, wie den William Turner Nachlass, der Künstler kam 1775 zur Welt, und eine große Sammlung von anderen Impressionisten änderten die Themenschwerpunkte des Museums. Heute wird in die Kategorien Englische Malerei vom 16. bis zum späten 19. Jahrhundert und internationale Malerei der Moderne ab 1880.

Um die weltweit größte Sammlung in der britischen Kunst angemessen zu präsentieren, entschied man die Tate Gallery zu teilen und auch in neu erbauten Gebäuden wie der Clore Gallery zu zeigen. Seit dem Jahr 2000 gibt es die Tate Gallery of Modern Art, wo die Bestände der International Contemporary Art zu sehen sind. So konnte in der Tate Britain zusätzlicher Platz geschaffen werden, etwa 35% mehr Ausstellungskapazität, um jahrelang eingelagerte Werke zeigen zu können. Gemäß ihres Ursprungskonzepts werden hier jetzt die britische Kunst von 1500 bis zur Gegenwart ausgestellt. 3500 Gemälde, Drucke und Skulpturen befinden sich im Museum und jährlich kommen Werke dazu. Insgesamt gibt es mittlerweile neben dem Tate Britain und Tate Modern auch Tate Liverpool und Tate St Ives.

Wir stellen drei Ausstellungen vor, die nicht mehr lange zu sehen sind, aber wirklich interessante Facetten und Persönlichkeiten der Kunst vorstellen.

Tate Modern: BHUPEN KHAKHAR – YOU CAN’T PLEASE ALL (bis November 2016)
Der figurative Malstil des indischen Malers Bhupen Khakhar (1934-2003) ist sein Markenzeichen und gleichzeitig auch Stilmittlel der gesamten indischen Moderne. Der Künstler schafft eine narrative Bildsprache, die Menschen in den verschiedensten Lebenssituationen zeigt. Dabei sind autobiografische Elemente ein wesentlicher Teil seiner Arbeit. Die Ausstellung “You can’t please all” ist benannt nach einem seiner Werke, welches als sein Outcoming Werk gehandelt wird. Sexualität, Kultur und seine eigene Identität spielen immer eine Rolle in seinen Bildern.

Tate Britain: CONCEPTUAL ART IN BRITAIN 1964–1979 (bis Ende August 2016)
Diese Ausstellung befasst sich mit dem Wandel, den die britische Kunst in den 60 Jahren durchmachte. Hier werden Künstler gezeigt, die mit ihren konzeptionellen Arbeiten einen neuen Weg und ihre eigene Ausdrucksweise schaffen konnten, die teilweise radikal gegen das vorherrschende Kunstverständnis dieser Zeit rebellierte. Teil der Show sind Keith Arnatt, Art & Language, Conrad Atkinson, Victor Burgin, Michael Craig-Martin, Hamish Fulton, Margaret Harrison, Susan Hiller, John Hilliard, Mary Kelly, John Latham, Richard Long, Bruce McLean, David Tremlett und Stephen Willats.

Tate Liverpool: FRANCIS BACON: INVISIBLE ROOMS (bis September 2016)
Oft gespenstig, trotzdem farbenfroh. Francis Bacon (1909–92) erschafft Kreaturen die in den kraftvollen Gemälden für Gefühlschaos sorgen. Seine Bilder sind geprägt von Schattenseiten und Dimensionen des Menschsein, die nicht wenig von seinem eigenen Schicksal geprägt sind. Dies ist die größte Francis Bacon Ausstellung, die je im Norden Englands stattgefunden hat und zeigt zum Teil bislang unveröffentlichte Werke und Skizzen.

#Repost from the #whparchitecture @theboygeniuz ・・・ // A splash of colour //

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Mona Hatoum creates a challenging vision of our world, exposing its contradictions and complexities. ‘Hot Spot III’ 2009 is a steel cage-like neon globe which buzzes with an intense, mesmerising yet seemingly dangerous energy. Elsewhere in Hatoum’s upcoming Tate Modern exhibition electricity crackles through household objects, making the familiar uncanny. This is the first major survey of Hatoum’s work in the UK, covering 35 years from her early radical performances and video pieces, to sculptures and large-scale installations. Born in Beirut to a Palestinian family, she settled in England in 1975. Through the juxtaposition of opposites such as beauty and horror, Hatoum engages us in conflicting emotions of desire and revulsion, fear and fascination. Find out more about Mona Hatoum at Tate modern at tate.org.uk #linkinbio #monahatoum #hatoum #contemporaryart #conceptualart #tatemodern Mona Hatoum Hot Spot III 2009 Photo: Agostino Osio, Courtesy Fondazione Querini Stampalia, Venice Ein von Tate (@tate) gepostetes Foto am

Can an idea be art? ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ #ConceptualArt in Britain 1964-1979

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Text: Saskia Weigel
© Instagram/tate

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