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BEAUTY NEWS: DIOR – TALES OF THE WILD

Dior wirbt für das Parfum Sauvage mit Johnny Depp und beschwört dazu eine Verwandlung in ihm herauf. Diese vollzieht sich mit der Flucht aus urbanen Zwängen in die Wildnis. Was mit dem „Wild Man“ in der Werbung für den maskulinen Ruf des Parfums sprechen soll, ereignet sich in der Realität wirklich. Vier Männer fanden ihr Glück draußen in der Natur. Ihren außergewöhnlichen Lebensstil macht Dior jetzt im Rahmen der Sauvage-Kampagne publik und gibt Einblicke in diese atemberaubenden Welten.

„Das ist der Ruf der Wildnis, tief im Inneren. Für Männer auf der Suche nach etwas Größerem. Dies ist ihre Geschichte.“ Mit diesen Worten leitet eine Stimme die Filme der Dokumentationsreihe von Dior ein. Johnny Depp, der „Wild Man“ der Marke, lädt uns ein, in vier Episoden das Leben von verschiedenen Menschen hautnah mitzuerleben. Diese ganz besondere Kampagne der Marke eröffnet uns dank Clément Beauvais und Arthur de Kersauson die Sicht auf neue beeindruckende Lebensweisen im Einklang mit der Unverfälschtheit unserer Erde. Sie reisten um die ganze Welt, um die hypnotisierende Kraft der vier „Wild Men“ in bewegten Bildern einzufangen.

Für einige Momente zähmten die Filmemacher ihre „Wilden“, um die tiefgründigen und bescheidenen Männer und ihren starken Willen kennenzulernen. Denn dieser ist nötig, um ein Leben in der Abgeschiedenheit mit harter Arbeit zu führen. „Wir alle haben Erwartungen. Wenn wir morgens aus dem Haus zur Arbeit gehen, haben wir Ziele und unsere Fantasien und diese Erwartungen stehen dem im Weg, der man wirklich ist. Wir alle versuchen nur jemand zu sein, anstatt dass wir wir selbst sind.“ Ethan Pringle berichtet über ein Phänomen, von dem er und drei andere Männer sich gelöst haben. Die Vier haben eins gemeinsam: Sie folgen ihrer Bestimmung. Losgelöst von all den Zwängen, die unser Leben mit sich bringt, haben sie sich für ihre Leidenschaft entschieden und sie zur Essenz ihres Daseins gemacht. Sie hören auf ihre innere Stimme, die ihnen den Weg weist und vertrauen ihr.

Der australische Surfer Harrison Roach lebt für und durch den Ozean, das macht die erste der vier Episoden, namens „Solace“ deutlich. Er legt Tag für Tag viele Kilometer am Strand zurück, um die Wellen zu finden, die er sucht. Wellenreiten ist seine Passion und für ihn jeden Tag ein spiritueller Dialog mit sich selbst. Diese nachdenkliche Lebensphilosophie bringt in ihm Gefühle des Trosts und der Zufriedenheit hervor. „Der Ozean definiert mein Leben. Er ist der Ort, an dem ich so viel darüber gelernt habe, wer und was ich bin. Hier hatte ich Angst und hier habe ich die Angst überwunden.“

Dass ein Bestandteil der Natur jemandes Lebensinhalt sein kann, zeigt auch die Geschichte von Jakob Von Plessen. Seine Episode trägt den treffenden Namen „Gaucho“. Als er klein war, bewunderte der Österreicher einen Cowboy, der bescheiden und eher arm war. Seinen Beruf führte er jedoch mit einer Würde sondergleichen aus. „Jede einzelne Falte seines Gesichts war von der Sonne, dem Wind und der Kälte gezeichnet und er wusste einfach, wie man überlebt. Und ich dachte mir, ich möchte so ein Überlebenskünstler sein wie er.“ Dieser Mann war seine Inspiration und der Auslöser für die Entscheidung, sich in die Pracht der patagonischen Landschaft abzusetzen. Der bewundernswerte Mann hat sein Leben den Pferden und unserer Natur gewidmet. Trotz einstiger Zweifel seiner Familie, er würde verhungern, spürt der Farmer jetzt einen überwältigenden Frieden und das Gefühl, am richtigen Ort zu sein.

„Aizkolari“ heißt Holzfäller auf baskisch und der dritte Film von Dior. Der starke Mann mit langem Bart und Haar lebt in Gedenken des baskischen Volkes, das einst die spanisch-französische Grenzregion besiedelte. Da er die Traditionen seiner Vorfahren erhalten will, lässt er gelebte Geschichte wieder aufleben. In der Vergangenheit forderten Handwerker sich heraus, um zu sehen, wer jeweils der Beste in einer Disziplin war. Mit Sicherheit wäre Arthur Van Der Putten das. Der Tischler beschäftigt sich mit Holz aller Art und übt die dazu nötige körperliche Betätigung im Sinne der baskischen Traditionen aus.

Ethan Pringle findet seine Zufriedenheit und Verbindung zur Natur, indem er ihr ebenfalls ganz nah ist. Zum Anfassen nah. Seine Leidenschaft ist das Klettern und sein Zuhause die kalifornische Wüste. Mit Händen und Füßen und oft ungesichert erklimmt er Berge, von denen viele nicht zu träumen wagen. „Es ist immer beängstigend, wenn man mit einem Aufstieg beginnt. Es spielen immer auch etwas Angst und Zweifel mit, doch einer der Gründe, warum ich klettere, ist, damit ich mich mit dieser Angst konfrontiere und alles gebe, um sie zu überwinden.“

Ängste bezwingen ist ein übergreifender Aspekt aller vier „Wild Men“ und ein wichtiger Schritt, um den inneren Frieden zu finden. Dazu setzen sich die Männer diesen Ängsten zunächst einmal aus und lösen sich von der Normalität. Im Angesicht der Rauheit unserer Erde, der Natur und der Tiere, finden sie zu sich selbst. Eins werden mit einem wilden Land, fernab von Oberflächlichkeiten, Druck und Eile. Es ist kein Luxus nötig, um glücklich zu sein, denn wenn man seine eigene Umwelt schätzt, wird das Leben intensiv und der Mensch friedlich.

Text: Louisa Brock
© Dior

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