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CATS ON TREES: ÜBER DAS TRÄUMEN …

Das hier bis jetzt eher in Fachkreisen bekannte Duo stieg mit ihrem Album in Frankreich gleich in die Top Ten ein – und will jetzt auch den Rest der Welt erobern. Wir stellen euch Nina und Yohan von Cats On Trees in einem kurzen Interview vor und klären auch den eigensinnigen Bandnamen…

TEASER Magazine: Ihr seid große Stars in Frankreich. Wie ist es für euch in anderen Ländern aufzutreten?

Yohan: Unser erstes Album war wirklich sehr erfolgreich in Frankreich – für uns total überraschend! Wir haben ein paar Wochen später schon Gold bekommen und bald gibt’s auch eine Platinauszeichnung! Wir hätten es uns nie erträumen lassen, dass wir so viele Zuhörer in Frankreich haben werden… Unser Album wird demnächst auch in allen anderen europäischen Ländern veröffentlicht und wir hoffen, dass wir die Chance haben, viel zu Reisen und aufzutreten. Das ist das, was wir lieben! Wir schätzen uns wirklich glücklich und sind sehr dankbar für all diese tollen Menschen mit denen wir arbeiten und die unseren Traum wahr werden lassen.

TEASER Magazine: Warum nennt ihr euch “Cats On Trees”, was bedeutet der Name für euch?

Nina: Wir lieben die Vorstellung von Katzen, die auf einem Ast liegen und alles um sich herum beobachten. Wir finden das sogar wirklich mutig, weil sie ja nie wissen können, ob sie da wieder herunter kommen… Mit der Musik ist das ähnlich. Wir wissen nicht, was als nächstes passiert. Wir leben von unserer Leidenschaft, aber sicher ist das nicht. Katzen haben eine gewisse Distanz zu allem was passiert, sie sind frei und können immer tun, was sie wollen. Egal was andere von ihnen wollen. Letztendlich passt der Name gut zu uns, weil wir Tagträumer. Und während wir träumen schreiben und kreieren wir Songs.

TEASER Magazine: Erzählt uns ein bisschen zum Hintergrund eures neuen Albums.

Yohan: Wir haben uns sehr viel Zeit genommen, um das Album unserer Träume zu machen. Wir haben alles zusammengeschrieben: Texte und Musik. Es gab so viele Songs für dieses Album, da ist es uns sehr schwer gefallen, überhaupt eine finale Auswahl zu treffen! Wir haben dabei Hilfe von unserem Produzenten Pierre Rougean, er arbeitet seit 2010 mit uns, und Jean Christophe Urbain von der Band „Les Innocents“ bekommen. Sie sind wundervoll und es war eine Ehre für uns, mit ihnen zu arbeiten. Wir hatten wirklich magische Momente im Studio. Am Anfang wollten wir „Sirens Call“ gar nicht mit auf das Album nehmen. Aber dann haben wir das richtig Arrangement gefunden. Das es allerdings so viele Leute toll finden und es nonstop im Radio gespielt wird, hätten wir nicht gedacht!

TEASER Magazine: Wie habt ihr zueinander gefunden, wie seid ihr eine Band geworden?

Yohan: Wir haben nach der High School zusammen in einer anderen Band gespielt. Aber dann wollten wir ein gemeinsames Projekt machen, weil wir einfach so gut zusammen passen. Wir sind die Reflektion des jeweils anderen. Es ist so einfach für uns, zusammen zu schreiben. Nina beginnt etwas und ich beende es dann. Oder genau anders herum.

TEASER Magazine: Was inspiriert euch? Eigene Erfahrungen?

Nina: Uns inspirieren vor allem unsere eigenen Erfahrungen. Die guten und die schlechten. Diese Erfahrungen können die Leute nachvollziehen, weil sie jeder erlebt. Wir sind eigentlich immer kreativ. Wenn wir einen Soundcheck haben oder auch im Tourbus sitzen. Dann nehmen wir sie immer auf unserem Handy auf. Das ist mittlerweile voll mit Ideen. Wir brauchen allerdings Zeit, um sie aufzunehmen. Die Inspirationen kommen von all der Musik, die wir hören und jedem Film den wir sehen. Und wir versuchen, in allem was wir tun, uns selbst mit hereinzubringen.

TEASER Magazine: Apropos – was läuft denn auf eurem iPod ?

Yohan: Ich versuche viele verschiedene Sachen zu hören. Aber manche Interpreten höre ich immer wieder. Zum Beispiel The National, Sigur Ros, Phoenix, Daft Punk, Bat For Lashes, Michael Jackson, Suuns, Arcade Fire, Vincent Delerm, The Strokes oder Beach House.

Nina: Ich höre Lykke Li, Bat For lashes, Lorde, Sia, Bon iver, Fink, Jono Mc Cleery, Regina Spektor, Beach House, postal Service, First Aid Kit, Wim Mertens, Tina Dico…

Wer mehr von den beiden sehen, aber vor allem hören will, der kann sich hier auf YouTube schon mal einen Überblick schaffen!
Interview: Maria Heggemann

© PR

 

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