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DESIGNER: FIVE FACTS ABOUT… LENA HOSCHEK

Sie ist berühmt und berüchtigt für ihren Retro-Stil. Lena Hoschek präsentiert auch in diesem Jahr auf der Mercedes Benz Fashion Week ihre typischen Schnitte, Liebe zum Detail und pure Weiblichkeit. Trachten, Dirndl, Hochzeitskleider… Alles was das Herz einer Frau begehrt. Was die Designerin sonst so ausmacht, verraten wir hier…

Label

Lena, ursprünglich aus Graz, Österreich, wurde am 23. April 1981 geboren. Sie machte nach dem Abitur ihr Diplom in Modedesign an der Modeschule Wien in Schloss Hetzendorf. Die Liebe zu Stoffen, vor allem die Liebe zu hochwertigen Stoffen, entdeckte sie schon sehr früh. Mit dem Diplom festigte sich dann der Wunsch nach einem eigenen Label. Bevor das allerdings passierte, absolvierte sie ein 8-monatiges Praktikum bei Vivienne Westwood in London. Das motivierte sie noch viel mehr ein eigenes Atelier zu eröffnen: 2005 öffneten sich zum ersten Mal die Türen in Graz. Drei Jahre später folgte die Eröffnung auch in Wien und 2010 in Berlin-Mitte. Um die 20 Mitarbeiter beschäftigt Lena Hoschek mittlerweile in ihren drei Ateliers. 2010 feierte sie ihr Debüt auf der Mercedes-Benz Fashion Week.

Stil

Lena Hoschek liebt die 40-er und 50-er und das spiegelt sich auch in ihrer Mode wieder. Sie designt kurvige Formen, die eine wunderbare Silhouette zaubern. Weitschwingende Röcke und enganliegende Oberteile sind Dauerbrenner in ihren Kollektionen. Immer wieder anders bunt-gemustert, wird der Fokus auf den Sexappeal der Pin-Ups gelegt. Damit spielt sie, das liebt sie. Die Frau aus der Steiermark setzt sich ab und folgt dem Punk, Rock’n’Roll und Tattoos. Auch liebt sie Trachten-Mode, die sie immer wieder neu designt und in neuem Licht unglaublich aufregend präsentiert. Zweimal jährlich bringt sie zwei Kollektionen auf den Markt. Der weibliche Retro-Stil hat unglaublich viele Anhänger: Katy Perry oder Dita von Teese fühlen sich besonders wohl in der femininen Sixties-Mode.

Herz

Bekanntlich hat man Glück im Job, so hat man Pech in der Liebe. Doch Lena liebt genau so glücklich wie sie arbeitet. Im vergangenen Jahr gab sie am 13. September Mario Frajuk das Ja-Wort. Natürlich, trug sie ihrer eigene Kreation, die sie 160 Arbeitsstunden kostete und eine Menge Aufregung. Doch zum Schluss hat sie in einer créme-farbenen und langärmeligen Robe geheiratet.

Persönlicher Stil

„Mode für den perfekten Körper ist Terror. Ein Kleid muss sich mir anpassen und nicht umgekehrt“, sagte Lena Hoschek in einem Gespräch. Sie steht genau für das, wofür ihre Kollektionen stehen. „Ich habe einen Riesenarsch und eine schmale Taille, daher passen Petticoat-Kleider einfach am besten zu mir.“ Ästhetische Mode für Frauen mit Rundungen – genau das ist es, was sie entwerfen will. Dabei setzt sie auf Natürlichkeit, Menschen wie Du und Ich, natürliche Fehler, Tattoos bei Models. Sie ist eben ein richtiges Rockabiliy-Girl. Sie liebt Frauen wie Marilyn Monroe und kaufte sich damals ihre erste Platte von Elvis Presley. Außerdem gibt sie jeder ihrer Kleider einen Namen: Audrey Hepburn, Grace Kelly oder Brigitte Bardot. Genau wie die Frauen damals, liebt sie es sich in Röcken zu zeigen. Deshalb sieht man sie normalerweise auch nie in einer Hose. Wenn dann aber doch mal, dann hat man sie nicht gesehen und darf es nicht kommentieren. Ihrer Meinung nach stehen ihr einfach keine Hosen, obwohl sie liebend gerne mal eine Latzhose tragen würde.

Aktuelle Kollektion

In ihrer aktuellen Spring/Summer Kollektion unter dem Motto ‘‘HOT MAMA AFRICA‘‘ ist sie inspiriert vom afrikanischen Kontinent und deren aufregende Farben und Muster. Plakative Muster und starke Farben gepaart mit weiblichen Schnitten der 50er und 40er Jahre. Ethno trifft auf Retro und zeigt, dass die bunte Welt Afrikas wunderbar mit dem europäischen Design zusammenpasst und harmoniert. Freuen wir uns schon auf die neue Kollektion.

Text: Marie-Louise Rehwoldt
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