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DESIGNER: FIVE FACTS ABOUT… LOUIS VUITTON

Denkt man an High Fashion, schießt einem die Marke Louis Vuitton sofort in den Kopf. Kaum ein anderes Traditionslabel steht so für hohe Schneiderkunst, Trendentwicklung und Popularität, wie das französische Couture-Haus. Und so sind auch ihre Kreationen, vor allem um das ikonische Monogram-Muster, ob echt oder gefälscht, allgegenwärtig. Zeit, sich das Label ein mal genauer anzusehen. Hier haben wir fünf Fakten, die man über Louis Vuitton wissen sollte…

1. Wie alles begann

Gründer Louis Vuitton © Archives Louis Vuitton

Gründer Louis Vuitton © Archives Louis Vuitton

Zu Zeiten wo es noch keine Autos als Fortbewegungsmittel gab, sondern Pferdewagen, Boote und Züge zu den wichtigsten Transportmitteln zählten, entschloss sich der damals 16-jährige Louis Vuitton eine Ausbildung in dem Atelier von Monsieur Maréchals in Paris zum Kofferhersteller zu machen. Mit dem Kofferhandwerk begann somit die Geschichte von Louis Vuitton, der im Jahre 1854 sein eigenes Unternehmen in der 4, Rue Neuve-des-Capucines, in der Nähe des Place Vendome eröffnete. Das Besondere: Dank der Kombination von Pappelholz und einem Stoffbezug sind die Koffer leicht, wasserdurchlässig, stabil und stapelbar.

 

 

Antiker Malle Koffer

2. Das klassische Monogram-Canvas-Muster

Im Jahre 1896 kreierte Georges Vuitton für seinen Vater Louis als Andenken das berühmte Monogram-Canvas-Muster. Es war und ist noch heute die persönliche Signatur und gleichzeitig das Erkennungszeichen des Labels. Doch neben den Firmen-Initialen „LV“ gehören weitere Motive zum Markenzeichen. Ein Diamant mit einem unverwechselbaren Aussehen, da die Seiten konkav eingebuchtet sind und sich in der Mitte eine Blume mit insgesamt vier Blütenblättern befindet. Genau diese Blume wird erneut direkt daneben aufgegriffen und eine weitere in einem Kreis mit vier abgerundeten Blütenblättern komplettiert das ikonische Muster.

3. ErfindungenBackpackHerrenmodeLouisVuitton

George Vuitton ist nicht nur verantwortlich für das besondere Muster, sondern entwickelte 1890 zusammen mit seinem Vater ein nicht zu knackendes Gepäckschloss mit einem nummerierten Schlüssel – das sogenannte 5-Tumbler-Lock. Einen passenden Werbespot gab es natürlich auch: George fordert den amerikanischen Entfesselungskünstler Harry Houdini heraus. Er soll sich aus einem mit dem unknackbaren Schloss versehenden Koffer befreien. Houdini nimmt diese Herausforderung jedoch nicht an!

 

KimJonesLV4. Herrenmode

Ja, ihr lest richtig. Neben der Damenkollektion des Designers Nicolas Ghesquière gibt es auch eine Herrenlinie mit Ready-to-Wear und Accessoires. Die Kreationen für die männlichen Geschöpfe stammen allerdings aus der Feder des Designers Kim Jones.

 

5. Mode und KunstFondationLouisVuittonCopyrightIwanBaan

Louis Vuitton ist nicht nur im Bereich Fashion aktiv, sondern schafft auch für die Kunst einen Raum. Mit der Fondation Louis Vuitton, die in Paris im Oktober 2014 eröffnet wurde, werden französische und internationale Arbeiten gefördert und unterstützt. Allein das Gebäude der Fondation ist ein Kunstwerk für sich. Das Privatmuseum erinnert an eine Wolke aus Glas und hat Ähnlichkeit mit Schiffssegeln. Einen weiteren Ort oder eher gesagt Orte für Kunst und Kultur bieten die Espace Louis Vuitton in Paris, Tokio, Venedig und München. Die Idee dahinter? Kunst auch außerhalb eines Museums zu zeigen und so den direkten Kontakt zum Künstler zu garantieren.

 

Wer nach diesen Facts nicht nur begeistert ist von den Kreationen des Labels, sondern auch die historischen Hintergründe spannend findet, kann sich in einen der elf Stores in Deutschland weiter inspirieren lassen und sich das eine oder andere Teil auf die Wunschliste schreiben oder am besten gleich kaufen. Die aktuellen Adressen findet man hier.

Text: Vanessa Gobert

© Louis Vuitton & Iwan Baan

LouisVuittonAntikeKoffer

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