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DESIGNER PORTRAIT: ISABEL MARANT

Isabel Marant steht für feminine, sinnliche Schnitte und französische Leichtigkeit. Sie schafft moderne Stücke, die mehr als nur eine Saison im Kleiderschrank hängen.

Mode-Ikonen, wie Alexa Chung bekennen sich bereits öffentlich dazu, alles von Isabel Marant zu besitzen. Auch in verschiedenen Stores und Online Shops sind die Teile der Modedesignerin eine Rarität, die nur zu schnell ausverkauft ist. Kaum ein anderes Label steht so sehr für den leichten unbeschwerten Pariser Chic, wie das französische Modehaus Isabel Marant. Dabei fing die Geschichte der Designerin klein an.

Isabel Marant: „Mein Label entwickelte sich Stück für Stück, ohne Komplexität oder Exzess. Meine Entscheidung war es, die Marke Schritt für Schritt aufzubauen, und trotzdem die gesamte Freiheit und Integrität in meiner Arbeitsweise zu erhalten.“

Die Modeschöpferin Isabel Marant ist am 12. April 1967 in Frankreich geboren und bei ihrer deutschen Mutter und ihrem französischen Vater aufgewachsen. Zunächst startete sie ihre Karriere in der Modebranche als Model, um anschließend als Direktorin in der Modelagentur Elite Model Management zu arbeiten. Die Liebe zum Design entdeckte Marant jedoch schon mit 15 Jahren, als sie erste Kleidungsstücke kreierte, in dem sie alte Army Jacken umnähte. Von 1985 bis 1987 ging sie dann auf die Modeschule Studio Berçot, und arbeitete im darauffolgenden Jahr dann mit Michel Klein zusammen. Anschließend entwarf sie gemeinsam mit Bridget Yorke für das Label Yorke et Cole, und im Jahr 1989 brachte sie dann ihr eigenes Schmucklabel auf den Markt, entwarf aber weiterhin Modelle für Claude Montana oder Michel Perry. Ein Jahr später launchte sie dann das Strick- und Jersey-Label „Twen“, der Grundstein für das heutige Isabel Marant war gelegt und 1994

erhielt das Label dann auch den gleichnamigen Titel der Modeschöpferin. Ein Jahr später feierte sie ihr erstes Défilé, errichtete ein Atelier und erste Boutiquen in Paris. Heute verkauft Isabel Marant 130.000 Kollektionsteile in jeder Saison, an über 450 Verkaufsstellen, unter anderem in Paris, Hong Kong, Shanghai und New York.

Die Designerin macht Mode mit dem gewissen Etwas, Lieblingsstücke, die man auf besondere Weise stylt und trägt. Kein anderer Trend, wie die Sneaker-Wedges, beschreiben den Hype um Isabel Marant so sehr. Ein Mix aus Bequemlichkeit, Tragbarkeit, modischen Anspruch und ein gewisser Anteil von Pariser Eleganz. Marants Kleider sind Teile für selbstbewusste Frauen, die tagsüber Casual tragen, und ihr Outfit zum Abend hin mit wenigen Veränderungen in einen echten Hingucker verwandeln wollen. Cleane Schnitte, eine Prise Streetwear und rockige Einflüsse bestimmen ihre Kollektionen, die Looks wirken ungeplant und doch nonchalant.

1997 erhielt sie den Award de la Mode, und im März 2000 launchte sie ihre Zweitlinie „Etoile“. Ihre aktuelle Kollektion zeichnet sich durch bestickte Jacken, schlichte Silhouetten, hochsitzende Hosen und Röcke, runde Taillenbünde, Offiziersknöpfe, Ikat-Muster und klassische Breton-Streifen – Boho-Chic – aus. Auch diese ist jederzeit tragbar und weist besondere Details auf, und hält mal wieder wundervolle Lieblingsstücke bereit.

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Text: Julia Otto
©Instagram, isabelmarant

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