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FASHION NEWS: SUSTAINABILITY & STYLE

Verarbeitung gebrauchter Stoffe. Recycling. Klingt zwar vernünftig, jedoch erst einmal fragwürdig oder zumindest nicht so, als könne dabei hochwertige und großartige Mode herauskommen. Vier Nachwuchs-Designer aus dem Vogue Salon beweisen das Gegenteil und pflegen mit ihrer Kooperation die deutsch-amerikanische Freundschaft. Ein Projekt im Rahmen der Berlin Fashion Week mit äußert gutem Statement.

Mode ist angewandte Kunst. Sie verändert sich durch ihren Träger und hat stets eine klare Botschaft an ihre Betrachter. Im Laufe der letzten Jahre ist sie immer wichtiger geworden, was unser Gefühl, aber auch Zahlen belegen: Verbraucher kaufen heutzutage 400 Prozent mehr Kleidung, als noch vor 30 Jahren. Dieser nicht endende Aufschwung ist gewaltig. Er kurbelt zwar die Wirtschaft an, hat jedoch auch Auswirkungen, die weniger positiv ausfallen. Aufgrund der Modeindustrie muss die Umwelt einiges zurückstecken. Daher sollte der Augenmerk in Zukunft weiterhin auf Nachhaltigkeit liegen, auch wenn es immer größere Faktoren gibt, die diese gefährden. Schließlich wollen wir noch eine Weile auf unserem Planeten leben.

Ein wichtiges Zeichen für Recycling setzt deshalb die einmalige Kooperation zwischen Council Germany und der US-amerikanischen Botschaft. Sie ist eine weitere Initiative des Vogue Salons, der, von Christiane Arp 2011 ins Leben gerufen, Nachwuchsdesigner fördert. Im Rahmen der Berlin Fashion Week soll amerikanischer Denim auf deutsches Modedesign treffen, unter dem Namen „Sustainability & Style“.

Die Grundlage dieser Vereinigung ist Jeans. Als amerikanischster Stoff und dem Kleidungsstück, aus dem sich endlose Inspiration schöpfen lässt, ist Denim einfach ein Kult. Daher wählten Vogue-Chefredakteurin und US-Botschafter die ikonischen Modehäuser Calvin Klein Jeans, Tommy Hilfiger, Levi’s und G-Star, die ihre Jeansstoffe zur Verfügung stellten. Vier ausgewählte deutsche Design-Talente schufen daraus aufregende neue Konstruktionen und zeigten, dass Re- oder auch Upcycling tolle Resultate hervorbringt und im jetzigen Zeitalter eine unumgängliche Verantwortung der Modebranche darstellt. Es ist unsere Pflicht, an mehr zu denken, als uns und die Mode selbst. Dieses Projekt geht einen Schritt in die umweltbewusste Richtung.

Die Ergebnisse wurde jetzt im Rahmen der Berlin Fashion Week in der US-Botschaft präsentiert. Karen Jessen (Benu Berlin), Kathleen König (Haltbar), Vladimir Karaleev und Nobieh Talaei (Nobi Talai) überraschten mit ganz neuen Stilrichtungen, die faszinierend anders waren, als ihre sonstigen Werke. Von feminin über innovativ bis hin zum Patchwork-Stil, boten die Modedesigner abwechslungsreiche Meisterwerke.

Mit dieser Kooperation setzten die Vogue, Amerika, Deutschland und vier Designer ein Zeichen, das die ganze Welt betrifft und auf jeden Bereich übertragbar ist. Wunderschöne Mode entstand dabei ebenfalls.

Einer der #denimcouture-Entwürfe von @vladimirkaraleev #BFW Ein von VOGUE Deutschland (@voguegermany) gepostetes Foto am

Working on our denim project #nobitalai #project #fashioncouncilgermany #vogue #sustainability #style

Ein von NOBI TALAI (@nobitalai) gepostetes Foto am

Today at Vogue Salon / @voguegermany! #nobitalai #voguesalon #vogue #voguegermany #fashionweek #berlin Ein von NOBI TALAI (@nobitalai) gepostetes Foto am

Text: Louisa Brock
© Instagram/nobitalai

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