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FOOD GUIDE: BENEDICTCLUB IN HAMBURG

Der BenedictClub ist kein Restaurant mit einer ellenlangen Speisekarte – er ist ein einziges Gericht, das in Hamburg von einer Gastronomie-Perle zur nächsten zieht und Verkaterte am „Morgen“ beglückt.

TeaserMagazienBenedictClubFrühstückHamburgTippWeekendWochenendeLaterfrühstückImmer wieder Sonntags kommt die Erinnerung. Oder auch nicht… Wenn wir planlos in den Tag starten, mit Kopfschmerzen gestraft und vom Rauchgeruch umhüllt, sind meist die vielen Drinks am Vorabend Schuld. Und womöglich auch wir selbst. Sobald dann die erste Übelkeitswelle abebbt, kommt auch schon der Heißhunger auf Herzhaft und Deftig. Aber selbst an den Herd stellen und ein leckeres Menü zaubern? Viel zu anstrengend! Weitaus entspannter, cooler und leckerer ist die Variante, die den Namen BenedictClub trägt.

Also können wir uns direkt wieder auf den Weg dorthin machen, wo wir gerade hergekommen sind: Das Pop-up-Restaurant von dem die Rede ist, wählt nämlich gerne Standorte rund um St. Pauli. Bisher nistete es sich schon im Kleinen Phi oder Marend ein und wird uns an kommenden Wochenenden in der Oberhafenkantine beglücken. Ort und Zeit sind somit perfekt auf die verkaterte Menge abgestimmt. Der Frühstücks-Club bewirtet die Party-People und die, die einfach Lust auf ein leckeres Essen haben, am Wochenende und bis mindestens 15 Uhr.

Im leicht konfusen und müden Zustand nach einer durchzechten Nacht müssen wir uns glücklicherweise auch nicht mit einer Riesen-Auswahl durchschlagen oder geschweige denn unseren Kopf benutzen. Das wandelnde Lokal bietet drei Gerichte und alle drehen sich, wie so passend für ein Anti-Kater-Frühstück, um das Ei. In pochierter Form wird es auf Weizen-Toasties mit handgemachter Sauce Hollandaise serviert. Die restlichen, meist regionalen Bio-Zutaten wie Serrano Schinken, Spinat, Muskat, Mandelsplitter, Zwiebeln oder Kräuterseitlinge unterscheiden sich je nach Variante. Dazu eine Portion Bratkartoffeln oder Salat und nichts steht dem Gaumenschmauß mehr im Wege.

Aber wer ist eigentlich das Gesicht hinter dem BenedictClub? Ins Leben rief Michael Szelwis das Pop-up-Restaurant. Ihm und seinem Team mit Milian ten Hövel, Hinrich Carstensen und Janek ten Hövel fehlten die in den USA und Großbritannien schon gängigen Katerfrühstücke in Deutschland. Daher brachten die Hobbyköche und Quereinsteiger sie auf Hamburgs Speisekarten und landen nun schon seit einem Jahr einen vollen Erfolg damit.

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Text: Louisa Brock
© PR

 

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