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HEALTH CARE: ARBEITEN UND TEE TRINKEN

Schon länger gilt ein traditionelles Heißgetränk als neuer Lifestyle-Drink: Tee. Auch das TEASER Magazine kann von dem frischen Aufguss gar nicht genug trinken, doch es gibt wesentliche Unterschiede in der Qualität verschiedener Teesorten.

Bildschirmfoto 2015-12-08 um 16.25.00Männer sind wie Tee: Vorübergehend muss man sie ziehen lassen.

Jeden Morgen wird mehr oder weniger pünktlich um neun Uhr der Wasserkocher in der TEASER Redaktion angeschaltet – mit gutem Grund. Denn nach und nach füllen sich die Tassen mit Tee, der zunächst eine wärmende und beruhigende Wirkung auf unser Gemüt und unseren Körper hat. Nachdem wir uns durch den morgendlichem Stau gekämpft haben oder unfreiwillig mit einer fremden Person in der überfüllten Bahn kuscheln mussten, ist unser Geist nämlich alles andere als entspannt. Zudem macht uns grüner oder schwarzer Tee wach. Der Koffeingehalt von Teeblättern ist etwa einen Prozent höher als der von Kaffebohnen, und auch wenn Tee mit mehr Wasser als bei Kaffee aufgegossen wird, und somit nur einen mäßigen Gehalt an Koffein enthält, zieht Tee länger. Durch die gebundenen Gerbstoffe, die durch die lange Ziehzeit entstehen, die im Magen wieder aufgespalten werden, hält die anregende Wirkung des Tees länger im Organismus an. Bereits während der Tang-Dynastie begannen Mönche in buddhistischen Klöstern Tee zu trinken, um während ihrer stundenlangen Meditationen wach zu bleiben.

Auch Heinrich Heine kannte die Qualität des Tee trinkens, vor allem in Gesellschaft: „Sie saßen und tranken am Teetisch, und sprachen von Liebe viel. Die Herren, die waren ästhetisch, die Damen von zartem Gefühl.“ Doch damit sich der Geschmack vollends entfaltet und sich der Tee positiv auf unsere Gesundheit auswirkt, sollten die Regeln der Zubereitung beachtet werden. Teeblätter in die Tasse geben, mit kochendem Wasser aufgießen und drei bis acht Minuten ziehen lassen. Schon die Zubereitung des Tees wirkt beruhigend, entspannt unseren Geist. „Allein schon durch die verschiedenen Wartezeiten während der Zubereitung kommt man zur Ruhe“, so Heiko Kohlen-Sohnius, aus dem Teehaus am Rathaus, Ostfriesland.

Doch nicht nur die Zubereitung sollte mit Bedacht vollzogen werden, auch die Wahl des Tees ist eine gewissenhafte Aufgabe. Beispielsweise Matcha-Tee, ein unfermentiertes Grüntee-Blatt, das zwischen Mühlrädern zu einem Pulver gemahlen wird ist besonders gut für die Gesundheit: Koffein, Mineralstoffe und Vitamine, ein wahrer Booster für unseren Körper. Wer sich nach einem gemütlichen Stündchen sehnt, kann zu einem original zubereiteten Five O’Clock Tea greifen, serviert mit Gebäck, Muffins oder Scones kann man sich für einige Zeit entspannen. Johanniskraut, Lavendel und Melisse machen uns hingegen schläfrig, bringen uns in einen Zustand der Ruhe. Es gibt immer einen guten Grund Tee zu trinken, auch für unsere TEASER Redaktion. Ob am Morgen zum wach werden, oder um unserer Gesundheit etwas Gutes zu tun oder zur Entspannung.

„Tee zu servieren, zeugt von Geschmack für das Erlesene, denn Tee macht gesellig und höflich, er ist anregend und bescheiden“ – John Galsworthy

TEASER_MAG_LÖV  Bildschirmfoto 2015-12-08 um 16.26.05Bildschirmfoto 2015-12-08 um 16.25.42

Text: Julia Otto
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