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KINO NEWS: MUTTERLIEBE IM RAMPENLICHT

Mit dem Kinostart der Filme „Willkommen im Hotel Mama“, “Mother’s Day” und „Bad Moms“ wird unser Lieblings-Mensch nicht nur zum Thema der Cineastik, sondern vielleicht auch ein bisschen besser verstanden. Denn schließlich hat Mutti es inmitten von Kommunikationsschwierigkeiten, Organisationsproblemen und der verflixten Technik wirklich alles andere als einfach…

Du bist multitaskingfähig, legst kein Wert darauf auch mal Feierabend zu haben und Schlaf ist dir nicht besonders wichtig? Dann werde doch einfach Mama. Das ist nämlich ein echter Fulltime-Job. Besonders, wenn die Kleinen noch unselbstständig sind. Fortschreitendes Alter garantiert aber nicht, dass sich diese Tatsache ändert. Denn man hört niemals auf, Kind zu sein und so ist die Aufgabe der Mutter auch nie wirklich zu Ende. Das ist uns oft vielleicht weniger bewusst, als wir denken. Die Dankbarkeit der Jugendlichen an Taxi-Mama hält sich ebenso in Grenzen wie die Freude über den Mom-Ratgeber im Erwachsenenalter. Aber jetzt kommen ja zum Glück sie auf die Kinoleinwände: Die Komödien, die die Mutter-Kind-Beziehung nicht nur auf den Arm nehmen, sondern sie auch wieder in unser Bewusstsein tragen. Denn ja, auch Mütter brauchen mal eine Auszeit und ja, auch sie haben ein eigenes Leben.

In der französischen Komödie „Willkommen im Hotel Mama“, die seit dem 11. August im Kino läuft, wird Letzteres thematisiert: Nachdem der 40-jährigen Stéphanie (gespielt von Alexandra Lamy) der Job und die Wohnung gekündigt werden, nimmt Mama Jacqueline (gespielt von Josiane Balasko) sie zwar liebend gerne bei sich auf, will aber auch nicht auf ihr eigenes Glück verzichten. Denn die liebevolle aber auch überfürsorgliche Mutter hat ein schwer gehütetes Geheimnis: einen heimlichen Liebhaber. Nichts für Witwen im Ruhestand? Falsch gedacht, denn der Film stellt mal ordentlich unsere Denkweise auf den Kopf. Jacqueline genießt ihren Lebensabend und lässt sich dabei sicher nicht von ihren drei Kindern in ihre Angelegenheiten quatschen. Im Gegenzug tut sie das bei denen aber sehr gerne: Die Lebenssituation ihrer Tochter Stéphanie kommentiert sie schamlos und ehrlich, was es für den Zuschauer umso witziger macht. Aber auch der Generationskonflikt, der beispielsweise das Erstellen einer E-Mail Adresse zu einer fast unüberwindbaren Aufgabe macht, genauso wie die gerne übertreibende mütterliche Fürsorge, sorgen für viele Lacher.

Wenn das mit dem Mutti-Job dann alles mal zu viel wird, dann gönnen nicht nur wir uns lachend in den gut gepolsterten Kinositzen eine Auszeit, sondern auch die Power-Mamas in „Bad Moms“. Hier beschließt nämlich Mila Kunis alias Amy Mitchell, dass sie die Nase voll hat und nicht mehr länger die perfekte Mutti mimen möchte, die unaufhaltsam im Stress ist und versucht alles unter einen Hut zu bekommen. Deshalb schließt sie sich kurzerhand mit Kathryn Hahn und Kristen Bell alias Carla und Kiki zusammen und die Drei widmen sich von jetzt an der Aufgabe vollkommen unvollkommen zu sein. Ab dem 22. September zeigt die Komödie aus den USA ihren Zuschauern dann wie es aussieht, wenn sich die „Bad Moms“ einfach mal all die sonst so vermissten Freiheiten nehmen. Das Resultat: Kuchen von der Tanke zu Schulfeiern, nächtliche Kneipentouren, die gerne auch mal eskalieren und jede Menge Spaß.

Der Kinofilm “Mother’s Day” spielt, wie der Name schon sagt, am Muttertag und zeigt verschiedene Familien und Konstellationen und wie sie mit den Geschenken und der Verbindung zur Mutter umgehen. Außerdem überzeugt der Film mit einer äußerst sympathischen Besetzung: Jennifer Aniston, Kate Hudson und Julia Roberts zeigen sich mal wieder von ihrer liebenswerten Seite. Der Regisseur Garry Marshall, bekannt aus den beliebten Filmklassikern “Pretty Woman”, “Die Braut die sich nicht traut” oder “Plötzlich Prinzessin”, hat mit “Mother’s Day” mal wieder eine romantische Komödie erschaffen, die übrigens am 25. August 2016 in die deutschen Kinos kommt.

Eins ist auf jeden Fall klar: Das was unsere Mamas immer leisten ist ganz großes Kino. Egal ob im echten Leben oder auf der Leinwand…


Text: Saskia Müller
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