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KLANGKULTUR: STEINWAY & SONS X LALIQUE

Heliconia, der Name einer exotischen Blume, ziert auch die neusten Modelle der Steinway & Sons Kooperation mit Lalique. Das TEASER Magazine war bei der exklusiven Präsentation der neuen Piano-Kreation in der Produktionshalle in Hamburg dabei und hat einen exklusiven Einblick in die Räumlichkeiten des Traditionsherstellers bekommen…

TeaserMagazineSteinway&SonsEs gibt weltweit zwei Standorte an denen Steinway & Sons Klaviere und Flügel hergestellt werden: Der eine Sitz befindet sich in New York und ist für den gesamten amerikanischen Raum zuständig und der andere Standort befindet sich in Hamburg. Von hier aus werden die hochwertigen Klangkörper in den Rest der Welt, auf allen anderen Kontinente, geliefert. Wer Kunde von Steinway & Sons sein kann ist nicht selten König, denn die Preisspanne der Instrumente fängt bei 32.000 € an und hat nach oben so gut wie keine Grenzen. Doch dieser Wert hat seine Berechtigung, wenn man erst einmal versteht welch eine Handwerkskunst hinter der Produktion eines Flügels steckt. Bei einem erstklassigen Dinner, mitten in der Produktionshalle, zwischen gebogenen Hölzern und dem industriellen Charme einer Werkstatt, bespielt Pianistin Olga Scheps den neuen Flügel und beweist allen Gästen wie sich 160 Jahre Tradition und Chopin klingen.

Eine Kooperationen mit Designern und Künstlern geht Steinway & Sons nicht zum ersten Mal ein. Bereits Karl Lagerfeld oder die Künstler Lynx und Romero Britto sorgen für eine stabile Nachfrage TeaserMagazineSteinway&SonsLaliqueWhiteder exklusiven Pianos. Lalique, ähnlich traditionell und hochwertig wie Steinway & Sons, arbeitet mit hochwertig verarbeitetem Glas im Jugendstil und schafft dekorative Glasobjekte in ihrer Manufaktur im Elsass. Heliconia ist also das Resultat einer kreativen Zusammenarbeit, die insgesamt fünf Jahre lang gedauert hat. Die Designer beider Manufakturen entschieden sich für ein klassisches  und klares Motiv des Lalique Archives. Die Heliconia Blume stammt von 1992 aus der Feder von Marie-Claude Lalique, der Enkelin des Gründers René Lalique. Die Kristalle werden in einem perfektioniertem und über Generationen erhaltenes Verfahren zunächst erhitzt und anschließend in die entsprechende Gussform gegossen. Danach werden die Kristalle weiterverarbeitet, poliert und geschliffen.

Mit Liebe zum Detail vereinen alle Mitarbeiter von Steinway & Sons die Philosophie des Gründers Henry E. Steinway, dessen Anspruch es seit Anbeginn war, das bestmögliche Piano zu bauen. Um diesem Anspruch gerecht werden zu können werden nur die hochwertigsten Materialien verwendet und in präziser Handarbeit verarbeitet. Jedes Instrument ist ein Unikat, dessen Fertigung durchschnittlich ein Jahr dauert. Wenn das Piano danach die Fabrik verlässt, hat seine musikalische Reise gerade erst begonnen…

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Text: Saskia Weigel
© Steinway & Sons

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