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KRAFT DURCH SAFT – 3 DAYS DETOX CHALLENGE

Drei Tage nur Flüssignahrung. Dieser Herausforderung haben wir uns in der TEASER-Redaktion gestellt – und durchgehalten. An Tag vier fühlen wir uns fit und glücklich und sind ganz nach dem Motto von detox to go „Schwere losgeworden“.

Eine große weiße Styropor-Kiste trudelt am Dienstagmorgen in der Redaktion ein. Darin: 30 kunterbunte Säfte, die in den nächsten drei Tagen unsere einzige Nahrung sein sollen. Hochmotiviert sind wir und gespannt, ob wir so easy durchhalten, wie wir es uns vorgenommen haben. Fünf Säfte pro Tag, kein Koffein, Nikotin oder Alkohol. Ausschließlich hochwertige, biologische und vegane Produkte kommen dem in Köln ansässigen Detox-To-Go-Team in die Saftflasche. Alles wird frisch von Hand hergestellt und bequem per Overnight-Express nach Hause oder ins Büro geliefert. In Zusammenarbeit mit einer echten Spezialistin in Sachen Detox entwickelt das Unternehmen seine Rezepturen. Dr. Claudia Nichterl ist Ernährungswissenschaftlerin, renommierte Ökotrophologin, TCM-Spezialistin und Autorin des Rezeptbuches „Die 14-Tage Detox-Kur“. Wir fühlen uns professionell beraten und starten mit den besten Vorsätzen in unsere 3-Tages-Challenge.

Der erste Saft schmeckt wunderbar: Sellerie, Apfel und Orange mit Quellwasser. Fruchtig-süß starten wir in den ersten Tag der Short D-Break Kur. Im nächsten Saft steckt eine Zutat, die wir sonst nur mit unseren Lieblings-Lakritzbonbons zu uns nehmen. Anis im Gemüsesaft ist zwar gewöhnungsbedürftig, schmeckt in der Kombination mit Möhre, Apfel, Ingwer und Curcuma aber besser als gedacht. Für jeden Tag liefert detox to go einen kleinen Notfallsnack mit. Dieser besteht an Tag 1 aus ein paar Goijbeeren. Die brauchen wir nicht – wir sind stark! Außerdem sind fünf Säfte für einen Tag erstaunlich viel. Der Hunger bleibt tatsächlich aus. Bis zum späten Abend, da kommt der Appetit – besonders wenn der Freund neben dir eine Pizza vom Italiener geholt hat und genüsslich schlemmt.

Schon am zweiten Morgen sind wir ein bisschen stolz, Tag 1 so erfolgreich hinter uns gebracht zu haben und freuen uns auf Ananas, Orange und Möhre im Glas. Diese Kreation gefällt uns mit Abstand am besten und kann auch am Folgetag nicht mehr getoppt werden. Mit dem dritten Saft kommt dann der erste Niederschlag. So hübsch er auch aussieht und mit tiefroter Farbe sofort an leckere Beeren erinnert – Rote Beete, Grapefruit und Kardamom sind zusammengemixt so gar nichts für uns. Allerdings ist und bleibt das während der gesamten Kur das einzige Getränk, zu dem wir uns wirklich zwingen müssen. Augen (und Nase) zu und durch, denn Rote Beete unterstützt die Entgiftung und innere Reinigung des Körpers ganz besonders, sorgt für schöne Haut und erhöht die Widerstandskraft des gesamten Organismus. Wieder kommen wir gut durch den Tag. Nur mit abendlichem Mädelsbesuch und allerhand Knabbereien auf dem Tisch wird es dann wieder einmal schwierig. Bloß nicht einknicken. Geschafft!

Am Morgen des dritten Tages fühlen wir uns unbesiegbar und freuen uns auf Kiwi, Orange, Ingwer und Zimt (Die Morgensäfte sind sowieso die heimlichen Favoriten der ganzen Kur). Danach ist es an der Zeit, der roten Beete eine zweite Chance zu geben. Kurz möchte ich mich weigern, aber meine Leidensgenossin überredet mich, es wenigstens zu versuchen. Vorsichtig riechen wir an dem lila-roten Getränk, probieren und stellen fest: Schmeckt toll! Es kommt eben immer auf die Kombination der einzelnen Bestandteile an und im Zusammenspiel mit Apfel und Meerrettich überzeugt die Powerknolle dieses Mal auch geschmacklich. Auch die Kombinationen mit Reismilch sind besonders lecker. Am Nachmittag überkommt uns dann sogar ein Hauch von Abschiedsschmerz. Wir fühlen uns fit und gesund, sind stolz auf unserer Durchhaltevermögen und die Fähigkeit zum Verzicht und könnten glatt noch ein paar Tage dranhängen. Auf der anderen Seite macht es aber auch großen Spaß zu überlegen, was die erste feste Mahlzeit nach der Kur sein soll. Wir entscheiden uns für Zucchininudeln mit Erdnusssoße, roten Zwiebeln und etwas Zitrone und schweben im Himmel, als wir am vierten Tag endlich wieder kauen dürfen.

Wir stellen fest: Eine Kur von detox to go lohnt sich allemal. Wir fühlen uns vital und leicht (Dass wir 2 Kilo Körpergewicht verloren haben ist ein weiterer netter Nebeneffekt!) und haben uns fest vorgenommen auch zukünftig auf gesunde Ernährung zu achten, den Schoki-Verbrauch in der Redaktion zu reduzieren und allgemein eine bewusstere Einstellung zum Essen zu entwickeln. Wir empfehlen, die Kur mit einer Freundin oder Kollegin gemeinsam zu machen. So kann man sich gegenseitig motivieren und Träume von Käsebrötchen und Vanillepudding miteinander teilen. Weiterer Pluspunkt: So eine Detox-Kur ist absolut stressfrei. Das Gefühl, sich um nichts kümmern und bloß fünfmal täglich in den Kühlschrank greifen zu müssen, um sich einen Haufen Vitamine und gesunde Inhaltsstoffe zuzuführen, ist unbezahlbar. Wir sind uns sicher: Das bleibt nicht unsere letzte Saftkur und nächstes Mal wagen wir uns mutig an die 5-Tages-Herausforderung!

Day Two of our Three-Day-Detox: ✔️ @detoxtogo #detoxtogo #saftkur #healthyjanuary #westaystrong #editorschoice #teasermagazine

Ein von Teaser Magazine (@teaser_magazine) gepostetes Foto am

Text: Laura Lück
© Instagram / detoxtogo

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