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KÜNSTLER PORTRAIT: MALCOLM T. LIEPKE

Malcolm T. Liepkes Ölgemälde sind wie eine leidenschaftliche Umarmung mit einer Unbekannten und halten intime Momente fest. Viel nackte Haut, eindeutige und sinnliche Posen machen diese Bilder einzigartig und unterstreichen unter anderem die sexuelle Freiheit der Frauen.

Geboren wurde der Ausnahmekünstler Malcolm T. Liepke 1953 in Minneapolis. Eineinhalb Jahre studierte er am Art Center College of Design in Pasadena, Kalifornien. Anschließend beschließt er nach New York zu ziehen und selbstbestimmt zu Arbeiten, sich neue Dinge anzueignen und seinen eigenen Stil zu finden. Natürlich inspiriert er sich dabei an vielen großen Künstlern wie Edgar Degas, Henri de Toulouse-Lautrec, James McNeill Whistler, John Singer Sargent, Diego Velázquez und Édouard Vuillard, deren Einfluss man in vielen seiner Werke wiederfindet. Erfolgreich schafft es Liepke seinen eigenen eindrucksvollen Stil zu finden und kreieren, und arbeitet mit einer ganz eigenen Farb- und Bildsprache.

Liepke schafft es, seine eigene einzigartige Identität als zeitgenössischer Maler zu entwerfen, und seine Ölgemälde sind mehr als fesselnd, durch eindeutige Momente, um die jeder Betrachter seine eigene Geschichte spinnen kann. Hauptsächlich stellt er Frauen dar, von unschuldigen Mädchen bis hin zu glamourösen, unnahbaren Fashionistas aus vergangenen Jahrzehnten. Seine Kompositionen geben einem das Gefühl live dabei zu sein, ziehen einen quasi in das Bild hinein. Eine fesselnde Schönheit und magisch-schmutzige Aura sind es, die von seinen Arbeiten ausgeht und die durch die schlanken Gestalten, Schmollmünder und weiblichen Rundungen noch verstärkt werden. Aber Liepke bewegt sich auch oftmals weitab der Schönheitsideale unserer Zeit und malt Frauen, die mit viel als etwas mehr auf den Hüften und verführerischen Posen genauso ästhetisch und verführerisch wirken wie die perfekt proportionierten Frauen. Liepke zeigt viel, aber er zeigt nicht alles.

Strumpfhalter, Bettlaken, weiße Höschen, die so platziert sind, dass nichts entblößt aber in Kopf alles freigelegt wird. Verführerisch aber nicht billig. Liepke stellt die Weiblichkeit in ihrer natürlich-schönsten und ehrlichsten Form dar, starke Frauen die ihren Körper lieben, beherrschen und wissen wie sie ihn einzusetzen haben um beim Gegenüber etwas zu bewirken. Genau das schaffen auch seine Gemälde: die verführerischen Blicke treffen den Betrachter direkt, was zunächst unangenehm erscheint, einem aber einen besonderen Einblick in intime Momente bietet, in die man nahezu eindringt. Beobachten ist in diesem Fall mehr als erwünscht, und die sexuelle Freiheit sowie die gegensätzliche Hemmschwelle steht im Fokus. Eine Bandbreite an Emotionen schafft Malcolm T. Liepke, dem es auch gelingt Männer mit Pinsel, Öl und Leinwand und starken Posen perfekt in Szene zu setzen.

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Malcolm Liepke. Too lovely. #malcolmliepke

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Text: Katrin Kobberger
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