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MUSIC MUSTS: DEUTSCHE POWERSTIMMEN

Es weht ein frischer Wind in der deutschen Musikszene. Es ist Zeit für große Gefühle, raue Stimmen, Freiheit und natürlich auch ein bisschen Herzschmerz. Ob mit englischen oder deutschen Texten, LARY, Frida Gold und Jesper Munk begeistern durch ehrliche Worte und flotte Beats. Diese Songs und Musikvideos sind also absolut sehens- und vor allem hörenswert!

LARY – Bedtime Blues

Wer LARY noch nicht kennt, sollte jetzt genau zuhören. Ihre Future Deutsche Welle, wie sie ihre eigene Musik beschreibt, überschwemmt gerade ganz Deutschland. Mit ihrem neuen Song Bedtime Blues tritt die Sängerin dieses Jahr für Berlin beim Bundesvision-Songcontest an. Eine Mischung aus HipHop, R’n’B, Elektro und Pop gepaart mit frischen, ehrlichen und teilweise zerschmetternden Texten – so bringt LARY eine ganz neue Note in die deutsche Musik-Szene. Aktuell ist sie zusammen mit Rapper MoTrip und dem Song „So wie du bist“ ganz oben in den deutschen Charts. Das Video zu Bedtime Blues zeigt sie gewohnt sexy, über die Maßen cool, verführerisch und beschäftigt sich mit der Frage „Warum bin ich allein in meinem Bett?“.

„So viele Jungs – aber weit und breit kein Mann.

Warum bin ich allein in meinem Bett?

Allein zu Haus, aber kein Kevin – noch nicht mal YouPorn kann mich retten.

Wenn du nur online mit mir reden kannst – Alter dann lies mein Blog.

Denn ich bin allein in meinem Bett.“

Frida Gold – run run run

Wild und schnell – so ist der neue Song von Frida Gold. Run, Run, Run und das passende Video vermitteln ein Gefühl von purer Freiheit. Diesmal überwiegend auf Englisch singt sich Frontfrau Alina Süggerer sich in unser Herz und versprüht dort pure Freude. Das Video, das eher wie ein spontan aufgenommenes Handyvideo wirkt, zeigt sie tanzend über den Dächern der Stadt und vertraut mit ihrem Bandkollegen Andi Weizel. Sie ist ohne Frage „the coolest girl in town“. Im Oktober erscheint das neue Album „FRIDA GOLD“ und der erste Teaser ist mehr als vielversprechend. Das, was Alina und Andi aus ihrer kreativen Symbiose und Freundschaft schaffen ist groß, laut, jung und vor allem frei.

„forever means forever theres no way to get out

some are made to hush wir sind für immer zu laut

from young to wild to free

we gonna run into the ocean

cut the skies wide open

you and I never coming undone“

Jesper Munk – Shakespeare & Heartbreak

Jespers Stimme klingt nach Whisky und Zigaretten. Der Münchener hat nun sein neues Album „Claim rausgebracht, und reiht sich damit nicht bei den typischen Singer Songwritern mit sanfter Stimme und weichen Gitarrenklängen ein. Jesper macht eine Mischung aus Soul, Rock und Blues, spielt Gitarre und singt auf eine Weise, die überraschend, umwerfend und ziemlich dreckig zugleich ist. Sein Album hat er in New York und Los Angeles aufgenommen, mit echten Profis wie unter anderem Top-Produzent Mocky an seiner Seite. Shakespeare & Heartbreak ist einer der Songs des neuen Albums, das Video dazu aufgenommen in der Wüste, und der Text, fast herzzerreißend, unterlegt mit melancholischen Streichern.

Jesper hat den Blues – das steht fest.

„Every inch of your body is sex to me

so don’t leave

My lips are thursty just like my soul

so fill up

Now rip out your vanity and get lost with me

Oh come on

There’s no explanation for seperation“


Text: Katrin Kobberger
©Instagram

 

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