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NEUE PERSPEKTIVEN FÜR PRADA: SCHAUFENSTERKUNST VON MARTINO GAMPER

Werbung ist elementar für ein Modelabel, keine Frage. Doch um Laufkundschaft anzulocken ist ein reizvolles Schaufensterkonzept der Schlüssel zum Erfolg. Deshalb setzt das italienische Luxuswarenunternehmen Prada auf die neue Kooperation mit Martino Gamper, einem italienischen Innenarchitektur-Künstler aus London.

Prada_Schaufenster2015„Corners“ heißen die neuen dreidimensionalen Installationen, die bis Ende März in allen Stores weltweit zu sehen sind. Bei den visuell illusionistischen Arbeiten geht es um die Ausschöpfung der perspektivischen Möglichkeiten einer gewöhnlichen Ecke. So verlaufen innerhalb der Schaufenster Flächen mit Holzmaserungen auf einen Fluchtpunkt zu, wodurch ein gewöhnliches Fenster zu einer abstrakten Holzlandschaft transformiert wird. Durch diesen optischen Effekt wird nicht nur Raum und Tiefe erzeugt, sondern auch die im Schaufenster präsentierte Mode spektakulär inszeniert und in den Vordergrund gestellt.

Der hierfür verantwortliche, vielfach ausgezeichnete Design-und Einrichtungskünstler Martino Gamper wurde 1998 mit seinem Projekt „100 Chairs in 100 Days and ist 100 Ways“ bekannt, für das er Stühle vom Sperrmüll zweckentfremdet- und anschließend in neuen Versionen wieder zusammengesetzt hat. Seit seiner frühen Jugend beschäftigt sich der gebürtige Italiener mit Objektkunst und Innenausstattung, wobei Holz als sein favorisiertes Material auch bei Prada zum Einsatz kommt.

Durch die Einbringung von Objektkunst in den Schaufenstern, wird das Thema Fashion bei Prada auf ein vollkommen neues Podest gestellt: Mode wird nicht länger nur als Luxusware- sondern auch als Kunstform verstanden und zieht die Passanten in seinen unwiderstehlichen Bann.

Bisher erweist sich das neue Schaufensterkonzept als beeindruckend, elegant und fulminant. Wir sind gespannt, wie erfolgreich die langfristige Resonanz der Kunden sein wird.

Text: Paulina Kulczycki

© Prada

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