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PARTY CHECK: WORLD CLUB DOME 2016

Ein riesiges Party-Flugzeug und ein tanzender ICE führen zum größten Club der Welt. Der World Club Dome in der Commerzbank Arena in Frankfurt ist wahrlich ein Spektakel der elektronischen Superlative und zieht die unterschiedlichsten Menschen in seinen bebenden Bann. Auch das TEASER Magazine. Wir waren dabei und mehr als mitten drin, seht selbst…

IMG_5822-1Der Inlandsflug von Hamburg nach Frankfurt dauert nur eine Stunde. Im Normalfall würde man an dieser Stelle von Glück sprechen. Doch am 3. Juni 2016 hätte diese Strecke gerne länger sein können. Der Grund hierfür war, dass kein normales Flugzeug zum World Club Dome flog, sondern eine Boeing 747, die nicht nur mehrere Etagen, sondern auch während des Fluges mehrere Dancefloors anzubieten hat. Kaum ein Club ist höher in den Wolken als der BigCityBeats Club Jet. 10.000 Meter über den Wolken verkündet auch TUI in der First Class, dass es bald auch ein Partyschiff geben soll, dass durch das Mittelmeer tanzt. Gute Aussichten für Tanzwütige, hier kann also ein kompletter Urlaub mit DJ’s und Musik gefeiert werden. Einer der Headliner für das Event auf dem Schiff ist Robin Schulz (siehe Bild links).

IMG_5823-1Das WCD-Festival vom 3. bis zum 5. Juni 2016 startet am ersten Tag vorerst in der riesigen Arena der Commerzbank Arena. Hier spielten in diesem Jahr die Headliner Armin van Buuren, Dimitri Vegas & Like Mike, Hardwell, Martin Garrix, Steve Aoki, Oliver Heldens, David Guetta und Robin Schulz zu abgefahrenen Lasershows und brachten die Leute zum ausrasten. Der Blick aus der Presseloge ist bei diesen Massen übrigens der Wahnsinn. Man kann fasziniert beobachten wie nur ein einzelner Mensch 100.000 Menschen in Bewegung setzt.

IMG_5863Der zweite Tag startet um 11.00 Uhr, in vollem Tempo. Jetzt haben auch alle anderen Bühnen auf dem Festival geöffnet, so wie unzählige Wurstbuden, Getränkestände und Shops. Ein besonders großes Highlight des Festivals ist tatsächlich der Q-Dance Floor. Diese Bühne schmückt ein überdimensionaler Frauenkopf. Zu überhören ist die Musik auf dem gesamten Gelände nicht, denn hier läuft Hardstyle. Wir hatten bereits auf dem Mysteryland in Amsterdam das Vergnügen den Q-Dance Floor kennenzulernen. Zum ersten mal ist dieser jetzt auch in Deutschland. Überschüssiger Energie kann hier im Galopp Abhilfe verschafft werden. Wer wirklich harte elektronische Musik mag ist hier bestens aufgehoben. Die Hardstyle-Stars, meist aus Holland oder Belgien, wie Noisecontrollers, Coone, Frontliner oder Atmozfears bringen ihre Meute wirklich zum ausrasten. Mitten drin wird gepogt, geschubst, gesprungen und sich ausgezogen. Die basslastigen Momente werden vollends ausgekostet. Die ruhigeren Parts, die in jedem Track vorkommen, werden zum sammeln, pausieren, formatieren und jubelnd genutzt. Obwohl ich mit meinen Sandalen und 165cm Körpergröße mitten zwischen muskelbepackten Stieren stand habe ich kein einziges Wehwehchen. Glückwunsch.

FullSizeRenderMeine Lieblings-Area des gesamten Festivals war etwas abseits von der Commerzbank Arena, nämlich im Freibad. Direkt auf der Wiese, neben dem Pool, waren am Samstag DJ’s vom Dynamic Label (Magdalena, Kollektiv Turmstraße, Solomun, H.O.S.H., Adriatique) und am Sonntag Cocoon DJ’s wie Sven Väth, Guy Gerber, Ilario Alicante, Eats Everything, Tim Green und Christian Burkhard. Eine sehr schöne Bühne, wo sich die Deephouse-Freunde zum gemeinsamen abraven treffen. Das klassische Festival-Feeling, mit Konfetti und Wasserbällen die durch die Luft fliegen, kann man in der Pool Area bestens genießen.

IMG_5994Aber natürlich hat das Festival noch viel mehr Bühnen und Acts zu bieten, weshalb sich die Menschenmasse auch relativ gut verteilen kann. Da gab es zum Beispiel die Kontor Stage feat. Neonsplash, die All Trap-Music Bühne, die Big City Beats Hypercat, Global Stage und noch weitere, wo das ganze Wochenende elektronische Musik zum Zentrum der Party gemacht wird. Allerdings wird jeder Festival Abend schon um 22.00 Uhr mit einem Feuerwerk beendet, damit die Gäste am nächsten Tag um 11.00 Uhr wieder fit sind. Eine sehr gesunde Lösung.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten ein WCD Festival Ticket zu kaufen, denn die Preiskategorien beinhalten auch immer den Zutritt zu unterschiedlichen Areas, wie zum Beispiel den Vorderen Beireich der MainStage oder die VIP Area. Auch Camping ist möglich, dann hat man es nach der Party nicht so weit und kann sich den drängeligen Ritt mit öffentlichen Verkehrsmitteln sparen.

Eine großartige Organisation, wenn man bedenkt dass hier 100.000 Menschen feiern und ein Wochenende verbringen. Die Reise nach Frankfurt hat sich in jedem Fall gelohnt!

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Text: Saskia Weigel

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