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SKANDINAVIEN IN REINFORM: SOPHISTICATED DESIGN AUF DER FASHION WEEK STOCKHOLM

Fashion-Experten weltweit sind sich einig: skandinavisches Modedesign liegt derzeit ganz weit vorn in Sachen Trendbewusstsein und Zeitgeist. Kaum eine andere Fashion Week als jene in Stockholm, ist so geprägt von minimalistischen, geradlinigen Schnitten und gewandter Raffinesse.

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FILIPA K

Die schwedische Hauptstadt hat neben der bezaubernden Architektur, dem exklusiven Interior Design und den kulinarischen Gaumenfreuden auch international anerkanntes Modedesign vorzuweisen, dessen Designer und Labels sich mittlerweile fest in der Branche etabliert haben. Dies stellen die Laufsteg-Looks der diesjährigen Fashion Week in Stockholm erneut unter Beweis und verzaubern das weltweite Modepublikum mit extravaganter Vielfalt und zugleich tragbaren Outfits. Vor allem aber zeichnet sich Stockholm durch seine entspannte und familiäre Atmosphäre aus, die sich gleichermaßen auf die zweimal jährlich stattfindende Modewoche überträgt.

Den Startschuss der Stockholmer Fashion Week gab das 1999 gegründete Label Whyred, das von den ehemaligen H&M-Kollegen Roland Hjort, Lena Patriksson und Jonas Clason geführt wird. In der aktuellen Kollektion wurde das Thema Zeit symbolisch aufgegriffen: weite Kleider aus Spitze, die an 70er Jahre-Look erinnern, vermischen sich mit Wollkreationen, androgynen Mänteln und eleganten Dandy-Hosenanzügen mit betonter Taille. Das Newcomer-Label Busnel orientierte sich wiederrum an der Mode der 80er Jahre und ließ leichte Ourfits aus Kashmir, Satin und Seide mit goldenen Knöpfen über den Laufsteg flattern.

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XIMON LEE

Zu den bekanntesten schwedischen Labels gehört Filippa K, das sich durch sein puristisches, skandinavisches Design auszeichnet. Auch bei der aktuellen Fashion Week konzentrierte sich die Marke auf elegante, ruhige Schnitte im ausgefallenen Texturmix und verzichtete dafür auf überflüssige Muster. Stattdessen bildeten edle Cognactöne, weite Hosenbeine aus Jeans, flauschige Faux-Pelzjacken und immer wiederkehrende Strickpullis das Grundkonzept der Kollektion. Genau wegen des cleanen Stils mit einem Hauch von rockiger Eleganz, wird das Label im hohen Maße geschätzt und verehrt.

Weitere Highlights waren bisher der H&M Design Award-Gewinner Ximon Lee, der mit kastenförmigen, geometrischen und futuristischen Formen im subtilen Materialmix überzeigte, das künstlerische avantgardistische Outerwear-Projekt von By the No, dessen Tragbarkeit der Kreativität unterlegen war, Dagmers an die 70er Jahre angelehnte Kollektion, sowie die spektakuläre Feuershow von Cheap Monday.

Bei aller Vielfalt der schwedischen Modeszene, sind wir gespannt auf den weiteren Verlauf der Stockholmer Fashion Week und erwarten nichts Minderes, als skandinavisches Design in seiner schönsten Reinform – clean, puristisch und casual chic.

Text: Paulina Kulczycki

© Kristian Löveborg

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