Superbowl2016

SUPER BOWL 2016: HALFTIME SHOW

Der 50. Super Bowl hielt Coldplay, Bruno Mars und Beyoncé für die Halbzeitshow parat. Eine Konstellation, die nicht nur ausschließlich Vorfreude brachte, aber dennoch einen runden und kunterbunten Auftritt hinlegte.

Nachdem Lady Gaga vor Beginn des Spiels für ihre Darbietung der Nationalhymne gefeiert wurde, liegt es in der Halbzeit an Coldplay, die 70.000 Zuschauer zu unterhalten. Als zwei Monate vorher feststeht, dass die Band den Haupt-Act belegen wird, waren nicht alle Fans begeistert. Viele zweifeln deren Stadiontauglichkeit an oder sehen in der Band kein Potenzial für einen derart bombastischen Auftritt. Umso größer war die Euphorie als bekannt gegeben wurde, dass Beyoncé und Bruno Mars mit von der Partie sein werden, um die Briten zu unterstützen.

Eingeleitet wird die Halbzeit mit den Songs „Viva la Vida“, „Paradise“ und „Adventure of a Lifetime“ – Coldplay wird mittig des Spielfelds von kreischenden Fans umzingelt und performt wie man es von der Band erwartet, ruhig und lässig, ohne viel Schnickschnack. Es wird aufregender, als Bruno Mars auf die Bühne kommt und seinen Hit „Uptown Funk“ zum Besten gibt – mit einer durchdachten und tänzerisch begabten Choreographie. Spätestens als Beyoncé aber am anderen Ende des Spielfelds auftaucht, reißt das auch die letzten Zuschauer von den Sitzen. In einem engen schwarzen Body und goldenen Gürteln, die um die Schultern hängen, was stark an Michael Jacksons Super-Bowl-Auftritt im Jahr 1993 erinnert, performt sie ihren neuen Hit „Formation“.

Zum Abschluss geben die drei dann noch gemeinsam eine Zusammenfassung aus Hits der letzten Halbzeitshows von sich, denn die Show stand unter dem Motto „eine Feier von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“. Zusammenfassend kann man sagen, dass es eine passable Show ohne viel Furore war, bei der die Neben-Acts den Haupt-Act ein bisschen in den Schatten stellten. Dennoch wird vermutlich der Rekord der letzten Show mit Kate Perry, Lenny Kravitz und Missy Elliot von 118,5 Millionen Zuschauer in Amerika unangetastet bleiben.

Als geeignete Werbung dient die Show für die Acts aber allemal. Wird doch mittlerweile sogar behauptet, dass die Stars nicht nur keine Gage für ihren Auftritt bekommen, sondern auch noch dafür zahlen müssen. Kein Wunder, denn wo sonst erreicht man so viele Zuschauer auf einmal…

Text: Tamara Müller
© Instagram/ beyonce

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