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TREND: HIGH FASHION, HIGH HIPPIES

In den 60er Jahren entstand eine Jugendbewegung die sich gegen die Ideale der Mittelschicht auflehnte und gleichzeitig für Liebe und Frieden propagierte. Die Rede ist natürlich von den Hippies. Dass ihr Gedanke an eine bessere, freie Welt und der damit verbunden freien, luftigen Kleidung nicht tot zu kriegen ist, sieht man aktuell wieder auf den Catwalks der ganzen Welt. Von Etro bis Ralph Lauren.

ralph_lauren_ss15_hippieFür die Hippies war ihre Kleidung kein Modestil, sondern viel mehr eine Lebensauffassung die sich anhand ihrer Kleidung ausdrückt. Alles war bei erlaubt, so lange es sich an keinem gängigen Trend orientiert. Damit vermittelten sie Unabhängigkeit und riefen eine Gegenbewegung zu der bisher gängigen Mode auf. Erstmals wurde hier die streng festgelegte Geschlechterrolle aufgebrochen, indem Männer und Frauen die gleichen, beziehungsweise ähnliche Teile trugen. Dabei handelte es sich meist um sehr weite Kleider oder Hemden kombiniert mit Jeans und Pumphosen. Bunte Farben und Batikmuster sind charakteristisch für die Bewegung, wie auch Blumen als Prints auf Kleidung oder als Schmuck in den Haaren. Flower Power war das beliebteste Symbol der damaligen Zeit, nichts anderes konnte Frieden und Liebe besser repräsentieren. Zurück zum Ursprung, in den Schoß von Mutter Natur.

Aktuell lassen große Labels wie Ralph Lauren, Etro, Emilio Pucci und Laurel ihre Models in Kleidung über die Laufstege laufen, die deutlich an die “Love and Peace Generation” angelehnt sind und hier ihre Inspiration fanden: Von bunten Patchwork- und Batikmustern hin zu Haarbändern und „Jesuslatschen“ ist alles in den aktuellen wie kommenden Sommerkollektionen dabei. Wir freuen uns, denn ein bisschen Liebe und Frieden kann die Welt gerade bestens gebrauchen.

Text: Paulina Wohlert

Fotos: Mercedes-Benz Fashion, Dimitri, Miranda Konstantinidou, Desigual

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