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VIDEO DER WOCHE: DADDY – „YOU ARE MINE“

Singende Schauspieler sind ein Phänomen der Gegenwart – meistens haben diese musikalischen Ergüsse jedoch nicht das Prädikat „hochwertig“ verdient. Die Band „Daddy“ von Allroundtalent James Franco und seinem Freund Tim O’Keefe schlägt aber mit groovigen Sounds eine ganz andere Richtung ein, genauso wie ihr Video zum neuen Song „Your Are Mine“…

Regisseur, Social-Media-Talent, Schauspieler, Künstler, Drehbuchautor, Schriftsteller und Filmproduzent – was fehlt in der Liste? Genau, die Musik! James Franco kann dahinter nun schon seit längerem einen Haken setzen, denn gemeinsam mit seinem Kumpel Tim O’Keefe hat er schon vor einiger Zeit „Daddy“ ins Leben gerufen. Von was oder wem „Daddy“ der Vater ist, ist unklar. Was jedoch glasklar ist ist, dass das Ergebnis, der Song „Your Are Mine“ direkt ins Ohr geht. New Wave- Musik vom allerfeinsten und auch die Singstimme von James Franco ist überraschend eindringlich und vor allem tief! Inspiriert von „The Smiths“ will das Duo die English New Wave wieder aufleben lassen und auch der zuerst veröffentlichte Song „Lime Green Dress“ passt genau in dieses Genre.

Der Song handelt von der Schrecklichkeit seine Unschuld an einen „bad boy“ zu verlieren. Die Musik und die Texte bieten viel Platz zur Identifikation, sollen Erinnerungen hervorrufen, alles unterstrichen von den verschwommen-ergreifenden Bildern der Musikvideos. Liebe, Highschool, Träume und Tod sind Themen auf die Texte immer wieder abzielen und auch „You Are Mine“ singt sich tief in die Teenager-Herzen. Der Song handelt von unerwiderter, in Träumen ausgelebter Liebe. Ein Teenager träumt von anderem, obwohl er genau weiß, dass sie nie zusammen sein können. Herzschmerz und Sehnsucht, aber trotzdem keine Depri-Musik. Auch das Video steht dem Song um nichts nach, besteht aus einzelnen Szenen, Bildüberlagerungen, und einigen Bildeffekten. Brennende Fotos, sehnsüchtige Blicke aus dem Fenster und Briefeschreibende Teenager – alles wirkt wie ein verrückter, nicht zusammenhängender Fiebertraum in den man kopfüber reinkatapultiert wird.

Das Album von Daddy, „Let Me Get What I Want“, wird voraussichtlich am 18. März veröffentlicht.

Text: Katrin Kobberger
© Vevo

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