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WHAT ON THE WEEKEND: BINNENALSTER FILMFESTIVAL AM JUNGFERNSTIEG

Bevor das Filmfest Hamburg dieses Jahr am 1. Oktober startet, zeigt das kleine aber feine Binnenalster Filmfestival schon an diesem Wochenende einige Filme auf einer schwimmenden Leinwand am Jungfernstieg. Die Temperaturen sind zwar nicht mehr gerade sommerlich warm, aber mit Kuscheldecke und mitgebrachten Naschereien entsteht gemütlich schöne Atmosphäre. Wer den Open Air Kinosommer bis jetzt noch nicht ausgiebig genug genossen hat, bekommt hier außerdem vielleicht die letzte Chance in diesem Jahr.

Am Freitag, den 18. September steht das deutsche Drama „Keine Lieder über Liebe“ im Programm. Der Experimentalfilm von Regisseur Lars Krause aus dem Jahr 2005 handelt von dem angehenden Regisseur Tobias, der einen Dokumentarfilm über die Band seines Bruders Markus drehen will. Also begleitet er die Musiker auf ihrer Tournee. Zwischen den drei Hauptfiguren Tobias, Markus und seiner Freundin Ellen kommt es während der Tour zu einem dramatischen Konflikt. Hat Ella Tobias mit seinem Bruder betrogen?

Die Hauptdarsteller Florian Lukas, Jürgen Vogel und Heike Makatsch spielen im Dogma Stil ohne festes Drehbuch. Gute Musik liefert der Film durch die portraitierte fiktive Band Hansen, die aus Mitgliedern von Tomte und Kettcar besteht.

Wer sich nicht für die rockige Vorstellung vom Freitag begeistern kann, den überzeugt vielleicht das Kontrastprogramm am Samstag. Am 19. September gibt es nämlich klassische Musik auf die Ohren. Das Binnenlaster Filmfestival zeigt Hector Berlioz´ Oper „Les Troyens“, eine Aufzeichnung des Opernstücks, das die historische Belagerung und Eroberung von Troja thematisiert, deren Schlacht erst durch den weltberühmten Trick der Spartaner und das Trojanisches Pferd beendet wurde.

„It´s just a jump to the left – and then a step to the riiiight!“ – Am Sonntag, den 20.September folgt dann nochmal ein echter Klassiker und mitreißende Musicalmusik: Die Rocky Horror Picture Show. Jim Sharmans verrückter Kultfilm nach Richard O´Briens Drehbuch macht einfach Spaß und läd zum mitsingen, Reis und Konfetti werfen und Time Warp-Tanzen ein. Das 70er Jahre Spektakel feiert hemmungslos die sexuelle Befreiung und die Polysexualität. Wir lassen uns gern für 100 Minuten vom skurrilen Transvestiten Frank-N-Furter in sein abenteuerliches Schloss entführen und begleiten Brad und Janet bei der wohl aufregendsten Nacht ihres Lebens.


Text: Laura Lück
© Filmfest Hamburg/Christian Spahrbier

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